Rückblick / Lange Nacht der Museen Bremen / 30. Mai 2026

Attention fragile!

Mitmachstation im Gerhard-Marcks-Haus für Besucher:innen der Langen Nacht der Bremer Museen am 30. Mai 2026.

Ausgehend von Motiven in den aktuellen Ausstellungen „Kribbelige Unruhe“ mit Werken von Clémence van Lunen (Keramik) und „Go West“ von Gerhard Marcks (Skulpturen und Zeichnungen), waren Besucher:innen eingeladen, Kartons künstlerisch zu gestalten und zu verwandeln, um sie in eine im Laufe des Abends entstehende und wachsende Installation einzubauen.

Mit Rée de Smit, EchoRaum Arts.

Fotos der von den Besucher:innen gestalteten Kartons und Impressionen der an diesem Abend entstandenen Installation.

Programm der Langen Nacht
Fotodokumentation Attention fragile! Anders Sehen
1 / 28 Foto: Rée de Smit
Chronik

Aktuelle Produktion

2025

Trajectoires incertaines / Natur. Natur?

Aktuelle Produktion 2025 & Film Glasswork

Natur. Natur?

Langzeitprojekt & Forschung (2022–2025)

Tanz trifft Natur. Kann das gut gehen?

Will man nicht zurück auf den Monte Verità und will man es nicht beim unbekümmerten Tanzen durch die Restareale von Natur belassen, betritt man mit dem Thema Natur wohl vor allem ein Gelände vieler Fragen.

Dieses Gelände erstreckt sich vom „natürlich“, das sich von selbst versteht, über naturwissenschaftliche Gewissheiten bis hin zum nachhaltig Unfassbaren und Rätselhaften in der Natur. Das Gelände ist nie nur Natur – und was Natur an ihm ist, liegt nicht immer klar vor Augen.

Tanz trifft Natur

Inspiration: André Dhôtel

Einen wesentlichen Anstoß zu dieser künstlerischen Auseinandersetzung gab der französische Autor André Dhôtel (1900-1991). In seinem Werk spielen Begegnungen mit einer nicht vom Menschen geschaffenen, aber von ihm veränderten oder gestörten Naturwelt eine zentrale Rolle.

Bereits 2022 veranstaltete das Institut zusammen mit dem Institut français Bremen die Tagung „André Dhôtel – Zur Aktualität einer Intelligenz der Natur“.

André Dhôtel Photo: Gyula Zarand

Vorschau 2025

Trajectoires incertaines – Unsichere Flugbahnen

Tanzprojekt nach der Choreographie „Der gefangene Vogel“ von Sigurd Leeder

Dieses Projekt ist als Beitrag für das multimediale Kulturvermittlungsprogramm „Tanz-Souvenirs und Zeit-Geister“ (Themenschwerpunkt: SCHWARM & VOGEL_FREI) vorgesehen.

Konzept: Jenseits von rekonstruktiven Ambitionen bricht das Tanzprojekt diese Choreographie aus der Ära des Modernen Tanzes der 70er Jahre auf. Es öffnet sie unter dem Titel „Unsichere Flugbahnen“ für Bezüge zur heutigen Welt.

Das ursprüngliche Solostück verschiebt sich in eine Ensemblearbeit. Relikte der schriftlichen und visuellen Aufzeichnung sowie das Gedächtnis der Tänzerin werden transformiert und neu kontextualisiert.

An die Bewegungswelt der Vögel anschließend, nimmt das Projekt auch Flugbahnen von Sternen oder menschengeschaffenen Flugkörpern in den Blick. Der Fokus liegt auf Grenz- und Übergangszonen.

Mit: Rée de Smit (Regula Rohner) u.a.

Trajectoires incertaines
2022/23
Juni 2022
Sept 2021
2021
April 2021
2020/21
Sept 2019
Mai 2017
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