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2022-2025 / Langzeitprojekt

Natur. Natur?

Langfristige künstlerische Forschung zu Naturräumen, Dhôtel und Trajectoires incertaines.

Natur. Natur?

Langzeitprojekt & Forschung (2022–2025)

Tanz trifft Natur. Kann das gut gehen?

Will man nicht zurück auf den Monte Verità und will man es nicht beim unbekümmerten Tanzen durch die Restareale von Natur belassen, betritt man mit dem Thema Natur wohl vor allem ein Gelände vieler Fragen.

Dieses Gelände erstreckt sich vom „natürlich“, das sich von selbst versteht, über naturwissenschaftliche Gewissheiten bis hin zum nachhaltig Unfassbaren und Rätselhaften in der Natur. Das Gelände ist nie nur Natur – und was Natur an ihm ist, liegt nicht immer klar vor Augen.

Tanz trifft Natur

Inspiration: André Dhôtel

Einen wesentlichen Anstoß zu dieser künstlerischen Auseinandersetzung gab der französische Autor André Dhôtel (1900-1991). In seinem Werk spielen Begegnungen mit einer nicht vom Menschen geschaffenen, aber von ihm veränderten oder gestörten Naturwelt eine zentrale Rolle.

Bereits 2022 veranstaltete das Institut zusammen mit dem Institut français Bremen die Tagung „André Dhôtel – Zur Aktualität einer Intelligenz der Natur“.

André Dhôtel Photo: Gyula Zarand

Vorschau 2025

Trajectoires incertaines – Unsichere Flugbahnen

Tanzprojekt nach der Choreographie „Der gefangene Vogel“ von Sigurd Leeder

Dieses Projekt ist als Beitrag für das multimediale Kulturvermittlungsprogramm „Tanz-Souvenirs und Zeit-Geister“ (Themenschwerpunkt: SCHWARM & VOGEL_FREI) vorgesehen.

Konzept: Jenseits von rekonstruktiven Ambitionen bricht das Tanzprojekt diese Choreographie aus der Ära des Modernen Tanzes der 70er Jahre auf. Es öffnet sie unter dem Titel „Unsichere Flugbahnen“ für Bezüge zur heutigen Welt.

Das ursprüngliche Solostück verschiebt sich in eine Ensemblearbeit. Relikte der schriftlichen und visuellen Aufzeichnung sowie das Gedächtnis der Tänzerin werden transformiert und neu kontextualisiert.

An die Bewegungswelt der Vögel anschließend, nimmt das Projekt auch Flugbahnen von Sternen oder menschengeschaffenen Flugkörpern in den Blick. Der Fokus liegt auf Grenz- und Übergangszonen.

Mit: Rée de Smit (Regula Rohner) u.a.

Trajectoires incertaines
Impressionen
20053
20051
20052
20054
Website in Arbeit